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19. Juni 2019

Im Schnitt [von Sven]

Seitdem unser Crowdfunding so fulminant gestartet war, waren wir zuversichtlich, das erste Fundingziel und damit die Umsetzung unserer Aufzeichnung als Veröffentlichung auf DVD, Blu-ray und Video-on-demand, zu erreichen. Nun ist es geschafft und wir sind froh, dass wir vor nun fast drei Wochen bereits mit dem Schnitt begonnen hatten. Bodo ist einfach immer wieder großartig inspirierend mit seinem Motto "Was, wenn doch!" und dem Leitspruch "Einfach machen!".

Michael und ich haben uns nun einmal komplett durch den Abend geschnitten. Bei einigen Szenen sind wir bereits in der ersten Revision. Filmschnitt ist ja ein Prozess in Schichten: wir dringen immer tiefer in den Stoff ein und gestalten und formen einen Theaterabend, der so nie stattgefunden hat.

Uns stehen zwei komplette Aufzeichnungen sowie von einigen Szenen sogenannte "abgesetzte Aufzeichnungen", also solche ohne Publikum, zur Verfügung. Da Schauspieler keine Roboter sind, sieht jeder Abend anders aus, teilweise weichen die Interpretationen der Figuren auch erheblich voneinander ab.

Ein Beispiel: am Ende des 2. Aufführungstags haben wir auf offener Bühne und vor Publikum noch einmal die allererste Szene wiederholt. Natürlich spielen die beiden da mit einer ganz anderen Energie als wenn sie die Szene wirklich zu Beginn des Abends spielen, und zwar zum einen aufgrund der physischen Verfassung (immerhin haben sie schon zweieinhalb Stunden lang die Bühne gerockt) und zum anderen aufgrund der mentalen Verfassung --- inzwischen ist Antigone gestorben.

Diese Unterschiede sind teilweise ein Segen und teilweise das Gegenteil. In manchen Momenten können wir mit ihnen die Aufführung bereichern, an anderen Stellen verunmöglichen sie uns das freie Umschneiden zwischen den verschiedenen Aufführungen, weil die Haltungen die Figuren zu unterschiedlich sind.

Und selbstverständliich wollen wir das Optimum für diesen Film: möglichst tiefe, vielfältige Charaktere zeichnen, die zwar in der Basis konsistent, aber in Momenten immer wieder brüchig, auch widersprüchlich sind - wie Menschen es eben sind.

Da wir dann auch noch gleichzeitig versuchen, möglichst interessante Kameraperspektiven zu wählen und Blickwinkel zu finden, die narrative Kraft haben und ungewöhnlich sind, die den Unterschied auszumachen imstande sind zwischen Theaterbesuch und Filmerlebnis, wird das Schneiden zu einem Puzzlespiel. Ein wunderbarer Prozess!

Ich denke dabei oft an eine Anekdote von Walter Murch, der ein berühmter Editor war und u.a. für Francis Ford Coppola "Apocalypse Now" geschnitten hat. Er hat nach der Produktion mal ausgerechnet, wieviel Schnitte sie durchschnittliche pro Arbeitstag geschafft hatten (sie hatten zu dritt über ein Jahr an dem Film geschnitten) und er kam auf 1,5. Was man sich dann so vorstellen muss: "An einem Tag haben wir 4 Schnitte gemacht, von denen wir am nächsten Tag nach langer Diskussion einen wieder zurückgenommen haben. Dann sind wir heim. So haben wir in 4 Tagen 3 Schnitte geschafft."

Ganz so gemächlich sind wir nicht, und darum können wir Euch heute schonmal einen ersten Ausschnitt zeigen: Violà!

18. Juni 2019

Erstes Fundingziel erreicht!

06. Juni 2019

Aus der Schneidewerkstatt [von Michael]

Endlich dürfen wir schneiden! Nachdem der Dreh hinter uns liegt und wir in den letzten Wochen gemeinsam mit Uta und Til mit den Vorbereitung des Crowdfundings beschäftigt waren, sind Sven und ich jetzt beim Rohschnitt des Theaterfilms angekommen.

Das ist eine schöne und spannende Phase so eines Filmprojekts: All die Überlegungen, Vorbereitungen und Anstrengungen der vergangenen Monate haben sich ausgezahlt und wir können anfangen mit dem gedrehten Material zu spielen. Aus den zwei Aufführungen, die wir jeweils mit sieben Kameras mitgeschnitten haben, und der Vielfalt des Spiels von Bodo und Melanie ergibt sich ein wahres Puzzelspiel an Möglichkeiten. Passt diese Einstellung zur Intensität der vorangegangenen? Treffen wir mit dem Schnitt den Rhythmus der Szene, so wie Bodo und Melanie sie vorgetragen haben? Lässt sich durch die gewählte Kombination von Einstellungen die Wirkung des Schauspiels noch verdichten? Und passt all das im großen Bogen der gesamten Erzählung noch zusammen?

Das gemeinsame Arbeiten an diesen Fragen ist ein befriedigender Prozess. Ganz langsam schält sich aus der großen Masse an Material der Film, den Sven und ich im Kopf schon seit Projektbeginn vor uns sehen. Wir freuen uns an den tollen Bildern, die unsere Kameramenschen von Südkino aufgezeichnet haben; am beeindruckenden Lichtdesign, das Sven mit unserem Lichtdesigner Philip extra nur für die Aufzeichnung entwickelt hat; und nicht zuletzt am intensiven Spiel von Bodo und Melanie.

Und über all dem schwebt die Frage: Können wir weiter machen? Das Crowdfunding läuft gut, aber das erste Funding-Ziel ist noch nicht erreicht. Davon wird abhängen, ob wir mit der Liebe zum Detail, für die Bodo und sein künstlerisches Schaffen bekannt sind, weiter an der Antigone arbeiten können. Ich wünsche es mit von ganzem Herzen, denn jeden Tag sehe ich auf dem Bildschirm vor mir das Potential für einen ganz besonderen, komischen, politisch aktuellen und berührenden Theaterfilm!

29. Mai 2019, 18.00 Uhr

Gruß aus München!

Wow, schon mehr als die Hälfte des ersten Funding-Ziels ist erreicht! Bodo, Melanie und Lucy melden sich per Video mit Gedanken zum Crowdfunding-Start und Grüßen aus München, wo sie heute im Prinzregententheater die Antigone geben werden.

24. April 2019

 

... ab heute füllen wir hier eine Bildergalerie mit Eindrücken rund um die Aufzeichnung des Theaterfilms. Die Bildbeschreibungen werden erst im Vollbildmodus sichtbar.

16. April 2019

Von Ulm nach Fürth [von Sven]

Wir waren in Ulm für die letzte Antigone-Aufführung vor der Aufzeichnung. Es war ein großer Erfolg, das Publikum stand zum Schlussapplaus, und es war auch eine großartige Aufführung! So eine Intensität hatte ich in der zweiten Hälfte, wenn's richtig zur Sache geht, bislang noch nicht erlebt. Wer's kennt: Kreon saß am Schluß fast doppelt so lange wie sonst reglos auf der Bühne in seinem einsamen Spot, einfach weil die Situation das erforderte. Alle brauchten diesen langen Moment, um mit dem Geschehenen klar zu kommen. [Bodo und Melanie berichten davon in unserem Video.]

Die Aufführung ist also reif, reif für die Aufzeichnung und für die große Leinwand. Und trotzdem hatten wir noch viele Ideen, die wir auch noch umsetzen wollen. Erst recht in der Film-Version. Wir hoffen sehr, dass wir über unser Crowdfunding genügend Unterstützung finden, um alle unsere Ideen in die Tat umsetzen zu können.

Auch Michael ist mit seinen Film-Regie-Vorbereitungen soweit und auch unsere Postproduktions-Pipeline für die Bildbearbeitung steht. Wir bereiten uns übrigens quasi auf die Arbeit an Antigone vor, indem wir ein Remaster von König Ödipus erstellen. Denn zum Herbst, zeitgleich zur Antigone, wollen wir den Vorgänger endlich im hochverdienten HD-/Blu-ray-Format herausbringen!

Wir haben damals vollständig in HD produziert, doch standen uns bildgestalterisch noch nicht dieselben Mittel zur Verfügung wie heute. Also haben wir uns hingesetzt und noch den ein oder anderen Special Effect eingebaut und vor allem die Bildanmutung einem "update" unterzogen, damit es mehr den heutigen Sehgewohnheiten entspricht. Erstaunlich, was wir mit unserer Erfahrung zehn Jahre nach dem ersten Release von König Ödipus noch aus dem alten Videomaterial herausholen konnten. Wir werden Euch das beizeiten mal mit einem Film demonstrieren. Und den fertigen Film anschließend auch im Kino zeigen!

Doch zurück zur Antigone: in [knapp] einer Woche machen wir uns auf den Weg nach Fürth, die Tickets liegen bereit, alle sind instruiert und stehen in den Startlöchern. Aus Berlin, Hamburg, München, Dreieich und Hannover kommen wir zusammen, um dieses tolle Theaterstück für die Ewigkeit auf Festplatten zu bannen. Seid dabei, auf Facebook, der Homepage und den sonstigen üblichen Kanälen werden wir berichten! Und - tusch - es gibt sogar seit heute noch ein paar Restkarten für Mittwoch und Donnerstag, sogar in der ersten Reihe!

10. April 2019

Am heutigen Tag der Geschwister ruft uns der Sprecher aus König Ödipus noch einmal die Verwandtschaftsverhältnisse rund um Antigone und Ödipus in Erinnerung.

27. März 2019

Zum Welttag des Theaters: großes Theater mit Bodo, Melanie und Antigone. Sven hat zur Vorbereitung in Halle an der Saale Testaufnahmen gemacht, die nun in die Überarbeitung des Kamerabuches einfließen. Viel Spaß mit den Film-Ausschnitten!