#11973
Am 17.06.13 schrieb
Phoebe
Es war so wunderschön, auch wenn Sie meinen Namen geschickt ein weiteres Mal umgangen haben.... ^^
Vorallem "Der Clown" und direkt danach "Die Stunde Null" und "Christine" waren an meine Freundin und mich ein wahres Geschenk. Ich glaube wir haben uns gegenseitig noch nie so gut verstanden, wie durch diese Lieder. Es war, als würden Sie aus unseren Seelen singen, nur um sie der anderen zu zeigen.
Ich finde es sehr mutig von Ihnen sich mit "Christine" wirklich einen Teil von sich selbst zu zeigen. So tiefe Einblicke habe ich selten in einen Musiker und nur durch die Wahrheit lassen sich meiner Meinung nach Lieder komponieren, die noch Jahre nachschwingen und mit dem Herzen gehört werden.
#11972
Am 17.06.13 schrieb
Monika Bratovic
Lieber Herr Wartke, ich war gestern in ihrem Konzert im Circus Krone und fand es einfach spitze!!! Sowohl Ihre lustigen als auch die besinnlichen Lieder haben mich begeistert, bzw. berührt. Ich kaufte mir die neue CD und wollte bei einem schönen Glas Wein und ihren Liedern den wundervollen Abend ausklingen lassen. Leider fehlte die CD in der Hülle. Schade, dass die Mädels am Verkaufsstand nicht besser auf Klauer aufgepasst haben! Weiterhin viel Erfolg und Kreativität wünscht Ihnen M. Bratovic
Ich freue mich auf Ihr nächstes Konzert.
Bodo und sein Team schreiben dazu:
Hallo Monika, mein Kollege meldet sich bei Dir. Gruß Tanja
#11969
Am 17.06.13 schrieb
Brigitte
Lieber Bodo,
gestern im Zirkus Krone war das mein 10. Konzert mit Dir und das zweite Mal Klaviersdelikte. Dieses Konzert habe ich noch intensiver erlebt als das erste Mal vor einem Jahr, besonders Christine rührt mich immer wieder zu Tränen.
Wie bei jedem Konzert hatte ich auch diesmal wieder das Gefühl – BESSER GEHT ES NICHT – doch die neuen Balladen und der Blues lassen ein weiteres tolles Programm erahnen. Freue mich schon darauf!
Es war super schön wieder mit dem Gefühl nach Hause zu gehen einen ganz besonderen Abend erlebt zu haben.
#11968
Am 17.06.13 schrieb
Ulrich Braun
Lieber Herr Wartke,
gestern Abend war ich in Ihrem Konzert im Circus Krone in München. Es war ein wunderbarer Abend.
So habe ich es jedenfalls allen meinen Freunden erzählt , und an dieser Beschreibung werde ich auch grundsätzlich festhalten.
(Ende Feedback Teil 1, Wertschätzung/ Lob/ positive Rückmeldung)
An dieser Stelle möchte ich aber doch von einem heimlichen Kummer berichten, den Sie mir gemacht haben. (Einleitung Feedback Teil 2: konstruktive Kritik): In Ihrem Werbeblock, also in dem Block, in dem es um Werbung ging, haben Sie auch danach gefragt, wer denn noch so aus Norddeutschland da sei. Da fühlte ich mich gemeint, ja, ich war drauf und dran, mich - ich möchte sagen: begeistert - zu melden, als Sie bei einer Besucherin aus Bremen sich zu der Präzisierung von "Norddeutschland" als nordelbisch genötigt sahen.
Meine schon fastim landsmannschaftlichen Jubel emporgerissene Hand blieb auf halbem Wege in mutmaßlich hilfloser Geste stehen. Ich komme aus Hannover.
Was war in diesem Moment so schmerzlich? Nun, dass ich als in München lebender Hannoveraner hier natürlich in durchaus nicht nur wohlmeinender Weise als Norddeutscher - als Saupreiß ja ohnedies - und als Fischkopf bezeichnet werde. In diesem Zusammenhang schmerzt die durch Sie erfahrene Ausgrenzung umso mehr. Da ist es auch keine Entschuldigung, wenn man aus der Marmeladenstadt Bad Schwartau oder eben aus dem Mustopf kommt (Einschub Feedback Teil 2b: verbale Entgleisungen/ Beleidigungen/unsachliche Betroffenheitsrhetorik). Ich möchte Sie daran erinnern, dass systematische Ausgrenzung dramatische Folgen haben kann. (Versuch zu Feedback Teil 2a: "Kritik konstruktiv" zurückzukehren). Sie haben ebenfalls im gestrigen Programm Amokläufe aus weit geringerem Anlass für möglich gehalten, z.B. weil jemand ebenso ausdauernd wie erfolglos den Anfang von "Für Elise" übt.
Ihre Sympathie für Hannover mag sich aus vielerlei, zum Teil sogar nachvollziehbaren Gründen in Grenzen halten. Dennoch halte ich sie im gestrigen Zusammehang nicht für gerechtfertigt:
Erstens hätte ich mir gegen das bisweilen brachiale "Mia san mia" der Bayern ein pfiffiges, vereintes norddeutsches "Wi sün ook rechte Lüüt" gewünscht. Zweitens aber - und das ist mein eigentliches Argument - habe ich als Hannoveraner ja nicht weniger unter der Vogelpark-Walsrode-Werbung gelitten als jeder beliebige Schleswig-Holsteiner. Und auf genau diesen Werbe-Jingle lief und die damit verbundene Pointe lief die Heimattümelei ja hinaus. Hier in München hätte den Gag, den sie dann ja noch in der Vogelfänger-Nummer brauchen würden, keine Sau verstanden, weil man eben weder den Vogelpark noch den damit verbundenen Werbeterror kennt. Sie brauchten mich also durchaus als Publikumschor, ja als Verbündeten, weil Sie vor dem hiesigen norditalienischen Publikum sonst Teile IhresPprogramms gar nicht hätten spielen können. Dafür war ich gut genug, aber als Norddeutschen wollten Sie mich nicht gelten lassen. Herr Wartke: so geht es nicht.
So, und sollten Sie nun versucht sein, diesen Argumenten mit dem Einwand zu begegnen, ich als Hannoveraner hätte - im Gegensatz zu Bad Schwartauern - den Vogelpark Walsrode ja wenigstens erreichen können, möchte ich Sie Folgendes fragen: Würden Sie in allem Ernst behaupten, es sei ein irgendwie tröstlicher Gedanke, im Einzugsbereich dieses Vogelparks zu leben? Oder meinen Sie etwa, jemand der in diesem Einzugsbereich wohnt, werde wenigstens zu Recht von dieser Werbung heimgesucht? Ist also Ihrer Auffassung nach eine Rechtfertigung dafür denkbar, überhaupt irgend einen Menschen dieser Werbung auszusetzen?
So, jetzt habe ich mir meinen heimlichen Kummer von der Seele geschrieben. Im Übrigen hat mir, wie ich eingangs schon erwähnte, Ihr obiges Programm sehr gut gefallen. (Feedback Teil 3: Schluss/Schleimen und dadurch eine unfreundliche Antwort nahezu unmöglich machen). Sie sind (kein Schleimen, sondern ganz ehrlich) ein wunderbarer Reimeschmied und Wortakrobat, ein toller Geschichtenerzähler und Pianist, ein ziemlich guter Vier-Akkorde-Ukulelist und vieles mehr. Danke für einen wunderbaren Abend.
(Feedback Teil 4: Ausblick): Zum Schluss nur, gewährt mir die Bitte, / sei Hannover, wenn auch sonst ziemlich Mitte, / zu meinem kleinen persönlichen Glück / vom schönen Norddeutschland ein Stück. / Denn sonst - und das tät mich ziemlich stören- / würden wir gar nirgendwo dazugehören.
In diesem Sinne wäre es schön, wenn Sie bei künftigen Auftritten eine gewisse Großherzigkeit walten ließen, wenn sie die Grenzen Norddeutschlands ziehen. Übrigens: Ich werde wiederkommen - und kontrollieren.
Mit besten Grüßen
Ulrich Braun