#15686
Am 18.01.26 schrieb
Anita Konietzka
Sehr geehrter Herr Wartke & Team,
als ich schwanger war, habe ich Sie in Nienburg auf dem Hornwerk gesehen. Jetzt ist das Kind fast 7 und lernt lesen und mag auch unter anderem Barbaras Rhabarberbar sehr gerne. Wir haben mit dem Kind am Wochenende "Hose, Rose, Dose" geübt, und als Junior im Bett war, bin ich irgendwie eskaliert und habe das Ergebnis aufgeschrieben. Da mein Umfeld sich scheckig gelacht hat, möchte ich jetzt gerne vielleicht ein ganz bisschen Erheiterung zurückgeben, und danke für alles!
Anita Konietzka
Es gab da eine Hose
Und es gab da eine Rose
und die Hose und die Rose waren
in der Dose.
Und der Deckel von der Dose,
der war schon lose.
Und ich warf mich dann
mit der Rose und der Hose in der Dose in Pose
und dachte mir:
"Nix los hier.
Ich will ein Bier
von dir.
Doch es ist ja noch vor vier
und mit meiner großen Gier
verlier ich die Kontrolle
und bin dann knüttelvolle
und völlig von der Rolle
und kotze nur wie bolle.
Dann lachen nur die Trolle
im Internet -
und Alkohol macht fett,
wie Schokotartelette
und Brötchen dick mit Mett,
drum geh mal jetzt ins Bett."
So nahm ich denn die Dose mit der Hose und der Rose
und habe laut gelacht
und mich auf den Weg gemacht
und mich selbst ins Bett gebracht.
Gute Nacht!
Bodo und sein Team schreiben dazu:
Hallo Anita,
vielen lieben Dank für den tollen Text. Leider kann Dir Bodo kein Feedback geben, aber er schaut regelmäßig ins Gästebuch und schaut sich die Einträge an. Ich wünsche euch weiterhin ganz viel Spaß mit Bodos Musik und Bühnenkunst. Schöne Grüße Tanja
#15685
Am 17.01.26 schrieb
Nur
Sehr geehrter Herr Wartke,
ich habe Sie vor etwa fünf Jahren durch Ihre Bühnenperformance "Frühlingsgefühle" (3satfestival 2013) kennengelernt.
Damals war ich eine türkische Journalistin mit Migrationsgeschichte, die versuchte, Deutsch zu lernen. In unserem Deutschkurs zeigte unsere Lehrerin manchmal Ihre Bühnenauftritte. So konnten wir dem oft schwierigen Deutsch etwas mit Freude, Humor und Tiefgang begegnen.
Mit der Zeit, als ich die Sprache besser verstand, machte es umso mehr Spaß, Ihre Lieder wirklich zu begreifen. In diesen schweren Zeiten sind Sie und Ihre Weggefährtin Melanie Haupt für mich als ein warmes Lächeln in Erinnerung geblieben.
Wann immer es mir nicht gut geht – sei es im Alltag in Deutschland oder wenn ich sprichwörtlich gegen den Wind anradle – höre ich Ihre Lieder, um meine Stimmung wieder aufzuhellen.
Dafür möchte ich Ihnen von Herzen danken.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg. Vielleicht habe ich eines Tages die Gelegenheit, Sie live zu erleben und persönlich Hallo zu sagen.
Liebe Grüße aus Köln
Nur
Bodo und sein Team schreiben dazu:
Hallo Nur,
vielen lieben Dank für diese wundervolle Geschichte. Es ist immer wieder schön zu lesen, was Bodos Musik alles bewirkt.Und wenn sie zudem auch noch dabei hilft, Deutsch zu lernen, umso besser.
Bodo ist am 02.09. mit Band in Köln, vielleicht ist das ja eine Gelegenheit. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Schöne Grüße Tanja
#15684
Am 15.01.26 schrieb
Mareike Deresch
Hallo Bodo Wartke und Team,
Jedesmal, wenn ich ein neues Lied kennengelernt hab, fällt mir Jemand dazu ein, mit dem ich es teilen möchte. Als ich meinem Bewohner aus der Wohngruppe das Lied mit dem Mixtape vorspielte, antwortete der, Bodo sei nett und dürfe gerne als Betreuer in der Wohngruppe arbeiten.
Als ich "Swingende Notwendigkeit" kennenlernte, dachte ich : "Willkommen in der Swingtanzcommunity". Ich freu mich auf das Konzert in Hamburg!
Viele Grüße von Mareike
#15683
Am 07.01.26 schrieb
Marion Parry Meier
Lieber Bodo Wartke, in Zeiten wie diesen, in denen wirklich gefühlt die Welt aus den Fugen gerät, höre ich mir zum Trost immer wieder "Das Land in dem ich leben will" an. Das ist mein Ziel, das ist meine Motivation… allerdings ist die weltpolitische Lage manchmal zum Verzweifeln… "Überwunden" ist da schon zu starkes Wunschdenken…
Bodo und sein Team schreiben dazu:
Hallo Marion,
vielen lieben Dank für das Teilen Deiner Gedanken. Es ist immer schön zu lesen, wie Bodos Lieder ankommen und was sie alles bewirken können. Und sei es "nur" ein kleiner Trost in der gerade trubulenten Zeit. Schöne Grüße Tanja