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Felix, Alias Lightrider28
#22 /
13.01.21
WIE FANGE ICH AN? In meinem kulturwissenschaftlichen Studiengang gab es im Schwerpunkt Musik das Seminar der Ensembleleitung. Der Musikprofessor erwähnte in einer Stunde, was für einen Respekt er vor Leuten wie Bodo Wartke und Lars Reichow habe. Es ging gerade darum, während des Klavierspiels noch gleichzeitig einen Chor oder ein Orchester zu dirigieren. Denn wer es, wie Wartke und Reichow hinbekäme eine Geschichte zu erzählen, noch dazu mit verschiedenen Charakteren und Stimmlagen und dazu die ganze Zeit Klavier zu spielen, der sei wirklich ein Meister in seinem Fach.
Ich dachte mir, WARUM NICH?? Hör ich mir halt mal ein Lied von Bodo Wartke an, wenn mein sonst so nüchterner Professor von ihm schwärmt. Das erste war glaube ich JA SCHATZ und es macht mich sofort mitgenommen. Ich saß in der Unikantine und habe mich bemüht, nicht laut loszulachen, auch nicht beim VOGELSÄNGER, BIN ICH JA.
Ich begriff, dieser Mann spricht Probleme an. PROBLEME, DIE ICH FRÜHER NOCH NICHT HATTE. Danach habe ich mich durch viele seiner Programme und Fernsehauftritte geklickt, die auf YouTube zu finden sind.
Was soll ich sagen. Bodo Wartke spricht uns aus der Seele, er formuliert und reimt unnachahmlich. Bisher war ich immer ein Fan der Liedermacher der ersten Stunde gewesen: Reinhard Mey, Hannes Wader, Konstantin Wecker.
Nun kam Bodo hinzu und wie begeistert war ich, als ich von seiner Bewunderung für Reinhard Mey hörte und sie zusammen bei den Songs an einem Sommerabend auftreten sah. Und so hieß es dann auch für mich: EINMAL IM JAHR TREFFE ICH MICH MIT BODO WARTKE IN BANZ. Nun nicht unbedingt 1x im Jahr, eher 1x am Tag, denn die ganzen Moderationen von Songs an einem Sommerabend wollten natürlich nachgehört werden.
Mit DA MUSS ER DURCH brachte er mich zum Lachen.
Mit AN DICH zum Weinen.
Mit dem LAND IN DEM ICH LEBEN WILL zum Grübeln.
Mit HAMBACHER WALD zum Demonstrieren.
Mit ÖDIPUS und ANTIGONE zum Antike Recherchieren
Mit dem NEUEN JOB zum Schmunzeln.
Mit dem LIEDERWANDEL wärmte er mir das Herz.
Und mit CHRISTIAN DROSTEN brachte er mich jüngst zum Durchhalten und zum Anhören des Podcasts
Und im Laufe des letzten Jahres wurde in mir der Wunsch immer größer seine Lieder zu spielen, sodass ich mir während Corona diesen Wunsch erfüllte und einen YouTube-Kanal aufmachte und Guitar Covers veröffentlichte. Ich habe nicht auf DAS FALSCHE PFERD gesetzt. Würden es mir und ihm doch nur viele gleich tun.
Mir gefällt auch DEINE STROPHE so gut, dass ich hier, mit Vermerk auf SALON HOLOFERNES, eine Bitte an Frau Judith Holofernes richten möchte: Können Sie nicht ein Lied für und über Bodo schreiben? Und vielleicht noch Sebastian Krämer dazu holen?
Das wäre doch mal ein geeignetes Geschenk zum 25. Bühnenjubiläum. Oder natürlich wir Fans machen das. Bestimmt kann niemand allein von uns so gut reimen wie Bodo Wartke, aber wir alle zusammen, getragen statt von ZWEIFEL&ZUVERSICHT nur von ZUVERSICHT ? das wäre doch DIE LÖSUNG, nicht? Ich sag mal: JETZT ODER SINFONIE.
(P. S.: Ich habe vollstes Verständnis, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Reimkultur sich das Recht vorbehalten, diesen Text zu kürzen. DAS PROBLEM IST, MEINE EINTRÄGE SIND ECHT EXTREM
LANG, UND ZWAR NIE 1 1/2 ZEILEN, SONDERN MEISTENS EHER 10 ...).
[Anmerkung der Redaktion: Lieber Felix, von so netten Zeilen lesen wir gerne 10 oder auch 100 - und veröffentlichen diese auch ungekürzt! :-)]
Karim
#21 /
13.01.21
Bodo hat mich in meiner Jugend dazu inspiriert, Keyboard spielen zu wollen.
Viele Lieder reißen mich mit oder sprechen mir aus der Seele.
Da es zu der Zeit sehr gut passte, war "An dich" eines der ersten Lieder, die ich zu üben begann und seit heute regelmäßig spiele und singe. Es erinnert mich inzwischen nämlich nicht nur an die traurigen persönlichen Ereignisse von damals, sondern vor allem an den Beginn eines Hobbies, das mich tiefer in die Bedeutung der Songs eintauchen lässt.
Lieber Bodo, danke dafür!
Daggi
#20 /
13.01.21
Das ist schwer zu sagen, leider konnte ich dich bislang nur einmal live erleben, was natürlich viel zu wenig ist. Aber gerade im letzten Jahr habe ich mir viel angeschaut und auch CDs und DVDs geholt. Sehr toll finde ich deine neueren politischen Lieder, da sprichst du mir wirklich oft aus der Seele, bringst es so toll auf den Punkt, du solltest Pflichtprogramm im Bundestag werden!
Am Meisten begeistert hat mich aber das Programm "Swingende Notwendigkeit",
das war einfach großartig und so mitreißend, dass ich die Füße nicht still halten konnte. Gerne mehr davon!
Nici Muenster
#19 /
13.01.21
Ich war schon auf sehr vielen Konzerten von Bodo (und mehrfach bei König Ö. und Antigone, natürlich) aber mein letztes Konzert, war auch euer letztes. Dienstag, der 10. März 2020, im Capitol in Mannheim.
Die Fahrt ins Capitol war wie der Trailer in einem Endzeit-Film - es liefen Leuchtschriften in der Stadt, dass es schon 4 Coronafälle in Mannheim geben würde ... vor dem Eingang erzählte uns einer der Bühnenmitarbeiter, dass bereits am nächsten Tag das Capitol geschlossen werden würde aber es für heute zu kurzfristig gewesen wäre.
Maskenpflicht gab es noch nicht und man drängelte trotz mulmigem Gefühl mit allen anderen in den Saal. Irgendwie fühlte es sich nach Abschied an, auch wenn hier noch keiner begreifen konnte, wie lange das alles andauern sollte, wie viele Existenzen und Leben sich verändern würden.
Ein wundervoller Abend, dennoch! Wenige Tage später der erste Lockdown - mit diesem letzten gesellschaftlichem Erlebnis startete ich in die Pandemie und ich hoffe, egal wann und wo es sein wird, dass ich bei Bodos erstem Konzert in einer möglichen Normalität dabei sein kann und damit Corona wieder hinter mir lassen kann.
(Die 3 weiteren Veranstaltungstickets von 2020 hängen an meiner Pinnwand und warten.)
Bis dahin - gebt alle Acht auf euch, damit wir gemeinsam wieder Kultur genießen können.
Mona
#18 /
13.01.21
Mit Bodo verbinde ich viele tolle Momente.
Einer der Schönsten ist sicherlich mein 1. Date mit meiner Partnerin.
Wir sind spontan nach Bad Vilbel gefahren und ich habe gehofft, dass jemand seine Karten zurückgeben will. Dem war natürlich nicht so.
Wir saßen dann an einem Tisch vor dem kleinen Konzertsaal und haben uns lange unterhalten. Irgendwann kam ein freundlicher Mitarbeiter von Bodo und meinte, dass 2 Sitze leer seien und ob wir nach der Halbzeit noch rein wollen. Natürlich wollten wir! Seitdem sind 4 Jahre und einige Bodokonzerte vergangen und wir hoffen auf viele weitere Jahre und schöne Momente!
PS: Bodo saß nach seinem Konzert später noch im selben Lokal wie wir. Da hatte meine Freundin zwischendurch keine Augen mehr für mich - konnte ich drüber wegsehen ;-).
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