Bodo und Ich

25 Jahre Bodo Wartke bedeuten auch 25 Jahre Bodo-Wartke-Fans, also Ihr! Und hier seid Ihr gefragt: Welche lustigen, traurigen, großen, kleinen, wichtigen und berührenden Dinge sind Euch schon auf Bodo-Konzerten passiert, die Ihr nie vergessen habt? Gibt es ein Lied, das für Euch besondere Bedeutung habt? Was verbindet Ihr ganz persönlich mit Bodo und seiner Musik? Gibt es Erinnerungen, die Ihr hier auf der Seite teilen möchtet? Dann immer her damit!

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Der "Bodo und Ich"-Moment" des Tages:

Katharina 04.02.21

Ich war in meinem ersten Engagement an einem kleinen Theater, da trat bei einem Theaterfest ein talentierter Teenie auf und sang Lieder zur selbstgespielten Klavierbegleitung, die eigentlich ein bisschen zu erwachsen für ihn waren. Zum Beispiel "Ja, Schatz". Beeindruckt war ich vom Talent des Jungen, beeindruckt war ich aber auch von den Liedern selbst. Hinterher fragte ich ihn, ob diese Lieder von ihm seien. Er verneinte und so erfuhr ich von Bodo Wartke.
Jahre später begegnete mir der Name des Liedermachers wieder: Ein Konzert war angekündigt. Bodo Wartke live im Audimax. Und mein Verlobter und ich saßen auf den besten Plätzen. Wir freuten uns an vielen unbekannten Liedern und an ein paar schon bekannten. Zum Beispiel "Ja, Schatz". :-)
Auf unserer Hochzeit lief dann ebenfalls "Ja, Schatz". - Zur großen Freude von uns und unseren Freunden und zum Entsetzen der Schwiegermutter. Ihr entgeistertes Gesicht amüsiert mich noch heute. Das war so gar nicht ihr Humor. ;-)

Eigentlich könnte die Geschichte damit erzählt sein. Das CD-Regal ist inzwischen recht gut mit Bodo-CDs bestückt. Aber einen kleinen Moment gibt es dann doch noch:
Wieder ein paar Jahre später saß ich in einem Musical-Casting und ein sehr talentierter junger Mann steppte ein mir unbekanntes Lied über Hunde. Ich amüsierte mich königlich. Über das Lied. Und ich war begeistert über das Talent des Absolventen. Und ich hatte da so einen klitzekleinen Verdacht... Als ich ihn hinterher fragte, bestätigte er sofort: Ja, das war ein Bodo-Lied. - Inzwischen habe ich auch dieses Lied auf CD und inzwischen hat der talentierte Absolvent eine hübsche kleine Karriere gemacht.
Wie schön, dass Bodos Lieder auch jungen Talenten die Möglichkeit geben, ihr Können zu zeigen. :-)
 

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Katharina #150 / 05.05.24

Ich habe viele Bodo-Momente, der letzte ist ganz frisch von gestern Abend.

Ich liege nämlich mit Lungenentzündung im Bett und habe einfach das Wohnzimmerkonzert von 2016 komplett gehört, als ich nicht einschlafen konnte. Das war wundervoll. Danke!

Martin #149 / 12.10.23

Hallo Bodo!

Ein Fan deines sprachlich-musikalischen Könnens bin ich seit genau 14 Jahren, als ich dich in der Chemnitzer Stadthalle erstmalig sah, und es wird Zeit, dich mal wieder live zu erleben!

Nun war ich vor wenigen Tagen sehr verblüfft, als ich erstmalig im Fernsehen deinen "Dicken Dachdecker" hörte. Der ist nach Wort und Prinzip erstaunlich eng verwandt mit einem Text, den ich im August 2008, also vor 15 Jahren, aus einem sehr konkreten Anlass verfasste.
Hier ist er:

Der Dieter

Dies ist die Geschichte von Dieter.
Der Dieter, der ist der der die Dächer deckt, denn der ist Dachdecker, der Dieter.
Und die Dächer, die der Dieter deckt, die sind dicht.
Nur einmal, da hat der Dieter da ein Dach gedeckt, das dann nicht dicht war.
Und da musste der Dieter, der Dachdecker, das gedeckte Dach nochmal dichten.
Damit das dicht ist, das Dach, das er gedeckt hat, der Dieter.

Der Dieter, der hat eine Frau, die Dorothee.
Die Dorothee, das ist die, die der Dieter die Dodo nennt.
Die Dodo, die dichtet deutsch?dänische Dossiers.
Denn die ist Dozentin für Dolmetscher, die Dodo.
Und als der Dieter das gedeckte Dach, das dann nicht dicht war, gedichtet hatte,
da hat dann die Dodo über den Dieter und das Dichten undichter gedeckter Dächer
ein deutsch?dänisches Dossier für Dolmetscher gedichtet.

Der Dieter und die Dodo, die haben eine Tochter, die Dietlinde.
Die Dietlinde, die ist die, die die die Didi nennen, die Dodo und der Dieter.
Die Didi, die dividiert Dispositionsdaten bei der Bank,
denn da lernt die Didi Direktionsassistentin.
Und als der Dieter das gedeckte Dach, das dann nicht dicht war, gedichtet hatte,
und als dann die Dodo das deutsch?dänische Dossier über den Dieter,
der das undichte gedeckte Dach nochmal dichtete,
dichtete,
da wollte dann der Dieter der Didi Dodos Dossier deutsch?dänisch diktieren,
damit dann die Didi der Dodo das tippt,
derweil dokterte die Dodo an Dieters Daten dichter und undichter Dächer
und dozierte die der Didi, die die dividieren und diversifizieren sollte.

So dachten die sich das, die Dodo und der Dieter.
Doch die Didi, die distanzierte sich diskret und deutlich
von Daddy Dieters dichten und undichten Dächern
und von Mama Dodos deutsch?dänischen Dossiers,
drapierte sich in distinguierte Kleider
und ging mit Ihrem Direktor dinieren.

Daher gibt es bis dato keine Daten über den Dieter.
Denn hätte die Didi Dieters diktiertes Dodo?Dossier über das Dächer?Dichten deutsch?dänisch getippt
und Dodos dozierte Dieter-Dächer-Daten dividiert und diversifiziert,
dann wüsste man jetzt, wer der Dieter ist.

Doch der Dieter, wo immer du ihn triffst,
ob mit der Didi oder ohne die Dodo,
gleich ob bedacht oder gedichtet
oder unbedeckt und nicht ganz dicht,
der ist einfach

der Dieter.

So weit also mein Text von 2008.
Aber das ist noch nicht das Ende meiner Geschichte...
Drei Jahre später, also 2011, verfasste ich einen verschmitzten Text über die Tonleiter, der jedem einzelnen Ton etwas in den Mund legte. Wie schon der Dieter-Text, so kam auch der Tonleiter-Text bei gelegentlichen Zuhörenden sehr gut an.
Erst viel später dämmerte mir beim Nachdenken, dass ich schon früher mal von jemandem was gehört hatte, was der Idee nach verwandt war - und richtig: das warst du, in Chemnitz. Irgendwas mit "Fis" hab ich noch dunkel in Erinnerung...

Aber wie gesagt, der Dieter ("dedidä") hatte seinen konkreten Anlass im Herbst 2007 und wurde dann von mir mit viel Vergnügen im Kroatien-Urlaub 2008 am Adria-Strand in Form gebracht.

Es grüßt dich herzlich und in freudiger Erwartung weiterer genial umgesetzter Ideen deinerseits
Martin aus Karlsruhe

Iolanthe #148 / 31.12.22

31.12.2022
Lieber Bodo, liebes Team,

hier sitze ich nun, die "Bodo Wartke-Lieblingslieder-Playlist" auf den Ohren, und komme endlich dazu, diesen Text zu verfassen, für den ich mir schon seit zwei Jahren Zeit nehmen will und der sowieso viel zu lang wird. Ich bin sehr froh, dass ich noch nicht zu spät dran bin, weil die Aktion "Bodo und ich" noch nicht beendet wurde.
Ich bin Iolanthe, 22, Lehramtsstudentin aus Stuttgart.

Eigentlich gab es Anfang 2021 einen guten Anlass, diesen Beitrag zu schreiben, und darauf will ich auch jetzt noch eingehen. Am 18. Januar 2021 kam von Bodo und Sven eine Mail über den Reimkultur-Newsletter mit dem Betreff "Herzlichen Dank", die mich emotional sehr berührt hat.
Ihr bedankt euch darin für die große Unterstützung eurer Fans im ersten Corona-Jahr. Ich aber antworte: Die Unterstützung kommt von dir, Bodo, und von deinem tollen Team! Durch solche lieben Mails. Durch deine Liedtexte. Durch deine wundervollen Gedanken, die du durch deine Kunst unter den Menschen verbreitest und die Welt dadurch ein Stückchen besser machst.
Man merkt, wie herzlich und liebevoll diese Mail gemeint war. Ich hatte davor noch von niemandem während Corona so liebe und ehrliche Wünsche bekommen. Das zeigt mal wieder, wie viel wert freundliche und fürsorgliche Worte sind und wie viel Kraft sowas geben kann!
Ich merke bei dir ständig, wie viel dir an deinen Fans liegt, was für ehrliche und warmherzige Gefühle du uns Fans gegenüber hast. In jeder Mail, in jedem Post, überall auf deiner Homepage, bei jedem Konzert spürt man das. Du schaffst es erstaunlich gut, mit deiner Community in beide Richtungen im Austausch zu sein und viel mehr Kontakt mit uns zu haben als die meisten anderen Promis. Es ist auch sehr sympathisch, dass die Menschen in deinem Team auf Social Media immer dazuschreiben, wer die Nachricht geschrieben hat, das schafft Transparenz und Glaubwürdigkeit.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie der Kontakt zu jemandem, den man gar nicht kennt, so tief und herzlich sein kann. Dazu trägt auch bei, dass man das Gefühl hat, dir etwas zurückgeben zu können, beispielsweise durch solche Möglichkeiten wie "Bodo und ich".

Ohne dich wäre mein ganzes Leben definitiv anders verlaufen. Ohne dich hätte ich niemals zu dem Glück und der Zufriedenheit gefunden, die ich jetzt habe.

Aber zunächst mal dazu, wie ich auf dich gestoßen bin: Ich engagiere mich in einem Verein besonders motivierter Studierender, der regelmäßig größere Akademien mit Kursen zu allen möglichen Themen veranstaltet. Dort sind auch viele wunderbare Musiker:innen, und von ihnen fiel der Name Bodo Wartke in meinem Leben erstmalig. "Wie, du kennst Bodo Wartke nicht???" Viel später, ohne Zusammenhang, wurde mir ein Lied von dir auf YouTube angezeigt, und weil ich mich an diese Aussage ders Musikers aus dem Verein erinnerte, klickte ich darauf. Hellauf begeistert, entdeckte ich daraufhin nach und nach dein gesamtes Werk. Im Laufe dieses Prozesses infizierte ich auch meine ganze Familie und meine beste Freundin inklusive ihrer Familie mit dem Bodo-Virus. Mittlerweile kennen wir jedes deiner Lieder quasi auswendig, waren mehrmals auf deinen Konzerten, haben alle deine Programme auf DVD und besitzen auch einige Notenbücher.
Ein großer Aspekt, der meine Begeisterung für dein Werk entscheidend vorangetrieben hat, war CouchCinoCabarett. Nur so habe ich all deine Programme kennengelernt. Ohne diese Aktion wäre das vermutlich nie oder viel langsamer passiert. Und das tolle ist: im Alltag begegnen mir ständig Situationen, für die es ein passendes Lied von dir gibt. Dein Werk umfasst wirklich Lieder für alle Lebenslagen.

Und nun zum entscheidenden Teil, warum du, Bodo, und dein Werk mir so viel bedeuten.
Ich war immer eine sehr gute Schülerin und mein Weg schien klar vorgezeichnet: seit der siebten Klasse wollte ich Lehrerin werden, so wie fast alle in meiner Familie. Und zwar Lehrerin für Latein und Chemie. Das habe ich auch in der Oberstufe nicht mehr hinterfragt und direkt nach dem Abi mit dem Studium begonnen. Das lief dann einige Semester vor sich hin, und es wurde schlimmer. Ich war absolut unglücklich mit meiner Arbeitshaltung und meiner Lebensweise, ich war mir nicht einmal mehr sicher, Lehrerin werden zu wollen. Ich wusste nicht, wie es weitergehen sollte, aber ich wusste, dass es so nicht weiterging. In dieser Zwickmühle befand ich mich einige Monate ausweglos.
Im Juni 2020 hörte ich dann einen Podcast mit einem Interview mit dir: "Was, wenn doch? ? Interview mit Klavierkabarettist Bodo Wartke (Folge 193)" von Christian Bischoff. Darin erklärst du die Bedeutung deiner Lieder "Das falsche Pferd" und "Das Motiv". Ich war sehr erleichtert und inspiriert davon. Du hast Recht: Man muss sein Ding machen, und darf sich nicht davon beeinflussen lassen, was die Eltern sagen. Die einzige Möglichkeit, dass Dinge gelingen, ist, sie zu versuchen. Wenn sie nicht gelingen, hat man dann wenigstens die Gewissheit. Wenn man es gar nicht erst versucht, kann?s auch nicht klappen. Man sollte Dinge viel öfter aus Liebe und viel weniger aus Angst tun. Und es ist das größte Glück auf Erden für einen selbst und für das ganze Umfeld, wenn man das, was man tut, gerne tut. Diese Gedanken habe ich mittlerweile tief verinnerlicht und zigfach zitiert.
Durch diesen Podcast hatte ich endlich den Mut, mir den Gedanken zu erlauben, mein Studium zu unterbrechen und mich auf die Suche danach zu machen, was ich im Leben wirklich will. Es hat dann noch jeweils einige Wochen bzw. Monate gedauert, bis ich mich getraut habe, erst meiner besten Freundin und dann meinen Eltern von diesen Gedanken zu erzählen. Ein Jahr, nachdem ich diesen Podcast gehört hatte, begann ich mein FSJ im Krankenhaus in Neustadt an der Ostsee, rein zufällig nur einige Kilometer von Bodos Heimatstadt Bad Schwartau entfernt. Jedes Mal, wenn ich mit dem Zug durchfuhr, sendete ich einen gedanklichen dankbaren Gruß an Bodo.
Obwohl mein FSJ ein Jahr dauern sollte, hatte ich schon nach einem halben Jahr, Ende 2021, alle Ziele erreicht. Es hatten sich einige Dinge wunderbar gefügt. Und das war nur möglich, weil ich mir aufgrund des Podcasts erlaubt hatte, mein Studium zu unterbrechen. Ich wusste jetzt, was ich wollte: ich gehöre an die Uni und in die Schule, ich wollte also mein Lehramtsstudium fortsetzen. Allerdings wollte ich meine Fächer Latein und Chemie um ein weiteres Fach ergänzen: Schulmusik. Ich plante also, in den Süden zurückzukehren, mich ein halbes Jahr lang auf die Aufnahmeprüfungen für Musik vorzubereiten, im Sommer 2022 die Prüfung in Stuttgart zu bestehen und ab Wintersemester 2022/23 dort Musik, Chemie und Latein auf Lehramt zu studieren. Ich war so glücklich und mit mir im Reinen. Ich wusste endlich, was ich will, ich musste nicht mehr zögern und zweifeln, ich konnte einfach nur noch Pläne umsetzen.
In einem Lebensbericht an meine Bekannten schrieb ich Anfang 2022, nachdem ich aus "Das falsche Pferd" und "Das Motiv" zitiert hatte: "Ein Podcast von Bodo über diese beiden Lieder hat mich dazu veranlasst, mein Studium zu unterbrechen und ein FSJ zu machen. Es ist unglaublich schön, zu sehen, was daraus entstanden ist, und dass es sich gelohnt hat. Mittlerweile kann ich sagen: "Ich habe diese Lieder gelebt." Und darauf bin ich sehr stolz. Ich bin dankbar, dass ich sie kennenlernen durfte und dass sich mein Leben durch den Mut, den ich durch diese beiden Lieder gewonnen habe, so sehr zum Positiven gewandelt hat. "Wandelmut" heißt übrigens Bodos neues Programm."
Jetzt, ein weiteres Jahr später, kann ich sagen: Der Plan war goldrichtig und hat genauso geklappt. Ich habe die Prüfung bestanden und bin mittlerweile mitten in meinem ersten Semester an der Stuttgarter Musikhochschule. Ich liebe alle Fächer, allen voran dirigieren, Klavier, Gesang und mein Hauptfach Horn, und ich genieße jede Sekunde. Ich bin unendlich glücklich und mit mir im Reinen. Diese intrinsische Motivation sorgt auch für eine gute Arbeitshaltung und Lebensweise.
Außerdem habe ich in der Zwischenzeit noch einen wunderbaren Freund gefunden und wohne in einer tollen WG mit zwei anderen Musikstudentinnen, eine davon meine beste Freundin.
Ich könnte glücklicher nicht sein, im Moment und vermutlich für mein gesamtes weiteres Leben, und das verdanke ich dir, lieber Bodo. Impulse von dir haben dafür gesorgt, dass ich in die richtige Spur gefunden und mein ganzes Leben umgekrempelt habe.

Bodo, ich finde, du bist in so vielen Hinsichten ein wunderbarer Mensch.
Das merkt man schon allein, wenn man mal die Entwicklung deiner Lieder betrachtet, die vermutlich deinen innerlichen Werdegang widerspiegeln, wobei ich keinesfalls die frühen Lieder herabwürdigen möchte. Die Kombination aller Stücke zu haben ist ja das Schöne. Anfangs sehr viele lockere, lustige, unterhaltsame Lieder und viele Liebeslieder. Mittlerweile aber immer mehr Lieder, die tiefgründige und wertvolle Gedanken zum Leben in vielen Bereichen enthalten oder Lieder, die Haltung zu vielen Themen wie Umwelt, Klima, Diskriminierung, Feminismus, Kirche, Religion usw. zeigen. Man merkt, wie du am Leben, an der Gesellschaft, am Weltgeschehen reifst und diesen Prozess mit uns teilst. Um uns das Leben zu erleichtern, mithilfe deiner Errungenschaften im die-Welt-begreiflich-und-erträglich-Machen.
Ich mag deinen Anspruch an Qualität, dass du dich nicht für alles hergibst, dass du dir und deiner Kunst treu bleibst, dass du in vielen Bereichen viel weißt, fundiert, klug und gebildet bist.
Außerdem begeistert mich deine Raffinesse im Texten, Reimen, Komponieren, in deinen Inhalten. Deine Texte sind so genial wie einzigartig. Aber auch dein Auftreten ist toll: du vereinst moderne Überzeugungen mit dem Bewahren alter Werte und Umgangsformen.

Vor wenigen Wochen war ich auf deinem letzten Jubiläumskonzert in Stuttgart, und zwar mit einer größeren Gruppe aus der Musihochschule. So gut wie jeder der Musik-Studierenden kennt dich und alle sind hellauf begeistert von deiner Kunst, so auch bei diesem Konzert. Eine gute Freundin meinte danach, sie habe mich schon lange nicht mehr so glücklich gesehen wie in den drei Stunden am Abend des 17.12.2022. Ich konnte wieder deine Freude an der Musik, an deiner Kunst, am Auftreten spüren, deine Zuneigung deinem Publikum gegenüber, diese tolle Atmosphäre, die von so einem Konzert ausgeht. Ich kenne ja jedes Programm auswendig und kann jedes Lied von Anfang bis Ende mitsingen, aber da wusste ich ausnahmsweise mal nicht, welche Lieder noch geplant waren. Ganz begeistert freute ich mich über jedes Lied, vor allem über die älteren, von denen ich nicht zu hoffen gewagt hatte, sie einmal live erleben zu können. Übrigens finde ich auch die Lichtshow zu den Liedern wunderschön. Und dann hatten wir auch noch das außerordentliche Glück, dass Melanie dabei war. Ich freue mich schon sehr darauf, irgendwann eine komplette Aufführung der Zauberflöte von euch zu sehen.

Auf diesem Konzert ist mir auch wieder einmal aufgefallen, was für ein unglaubliches Talent du und dein Team bzw. deine Firma hat, einerseits deine Community, aber andererseits eben auch dein Werk fest beisammen zu halten. Du beherrscht noch den Großteil deiner Lieder, obwohl es mittlerweile hunderte sind, spielst mehrere Programme parallel und sogar innerhalb weniger Tage komplett durcheinander, hast mehrere Best-of-Programme und Playlists, von vielen Liedern mehrere Versionen. Und du beteiligst uns daran, wie z.B. durch die Lieblingslieder-Umfrage zum Jubiläumsprogramm. Zusätzlich hast du alles ausführlich und sehr ästhetisch-künstlerisch dokumentiert und stellst das Ergebnis zum Verkauf. Und dann habt ihr auch noch solche tollen Aktionen wie BodoTV. (Ich würde mich sehr freuen, wenn es das auch als DVD zu kaufen gäbe, denn ich hatte in dieser Woche leider beim besten Willen keine Zeit, den ganzen Tag YouTube zu schauen, obwohl es mich sehr interessiert.) Das muss man erstmal schaffen, Respekt!

Ich war vor dem Jubiläumskonzert noch auf drei weiteren Konzerten, die in der Zwischenzeit alle stattgefunden haben, obwohl ich durch Corona ein zwei Jahre länger warten musste: "Wandelmut", "Was, wenn doch?" und "Jetzt oder Sinfonie". Was ich auf jeden Fall gerne noch sehen möchte, sind Klaviersdelikte, Swingende Notwendigkeit und die Theaterstücke. Das ist auch gut so, dann habe ich in Zukunft immer wieder die Vorfreude, dich sehen und hören zu dürfen.
Und die Hoffnung, dich vielleicht auch mal kurz zu treffen und ein Foto mit dir machen zu können, falls die Corona-Lage irgendwann wieder ein Meet and Greet nach den Konzerten zulässt. Darauf hoffe ich auch noch aus einem anderen Grund: Meiner besten Freundin habe ich mal ein Geburtstagsständchen von dir geschenkt, es auf eine CD gebrannt und diese in eine aufwändig gestaltete Hülle verpackt, die eigentlich erst durch eine Unterschrift von dir und ein Foto mit dir vollendet wird.

Lieber Bodo, vielen Dank! Vielen Dank für all das, was ich hier beschrieben habe. Ich verdanke dir die Zufriedenheit und das Glück in meinem Leben. Vielen Dank für deine sinnstiftende Arbeit.
Und vielen Dank an dein wunderbares Team. Man kommt per Mail oder über Social Media ja immer wieder mit ihnen in Kontakt, und sie sind genauso herzlich. Man merkt, mit wie viel Liebe und Herzblut ihr alle mit Bodo und seinen Fans arbeitet.
Ihr wisst, ihr tut etwas Gutes. Bitte hört nie auf damit!

Ganz herzliche Grüße aus Stuttgart,
Iolanthe

P.S.: Eine Frage hätte ich, denn dieser Gedanken kommt mir regelmäßig beim Hören von "Probleme, die ich früher noch nicht hatte". Im Vers "statt eines Strickes findet sich nur ne Krawatte an und ich weiß ja nicht wie man sie bindet": Was soll denn "sich anfinden" heißen?

Doro #147 / 02.12.22

Es gab 2018 einen Auftritt im Hambacher Wald, den ich in berührender Erinnerung habe. Bei der sehr großen Veranstaltung am Vortag mit 50.000 Menschen konnte Bodo nicht wie geplant auftreten und spielte einen Tag später vor vielleicht 100 Menschen in einem Planenanhänger bei gefühlten 2 Grad, einige Lieder u.a. "Was wäre wenn" und auch ein Lied über den Hambacher Wald, das er in aller Schnelle ersonnen hatte. Das war mehrdimensional wunderbar und hatte eine großen Zauber so mitten in einem Wald.

Manuel #146 / 14.07.22

Ich bin selbst noch 16 Jahre und damit ein Teenager, wurde irgendwie auf Bodo aufmerksam und habe durch die Medien jegliches Lied schon auf - und abgehört. Ich finde es toll, wie vielfältig die Lieder und vor allem die Themen sind.
Genau diese Mentalität lege ich an den Tag weil ich unter meinen Freunden und gerade auch bei meinem Abitur dafür bekannt bin/war, dass ich eigene Songs schreibe mit eigenen Melodien. Und das kommt wirklich immer sehr sehr gut an. So fragte mich mein Deutschlehrer nach der Prüfung auch: "Du bist schon inspiriert durch Bodo Wartke, oder?" -
Worauf ich antworten kann: Ja, das bin ich absolut!! :)
 
 
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